Versicherungsvermittlung: Onlineabschlüsse nehmen zu

Insbesondere standardisierte Versicherungsprodukte werden zunehmend online abgeschlossen. Dies ist ein Ergebnis der Studie „Kundenmonitor e-Assekuranz“ des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov.

Geht es um Kfz-Policen beziehungsweise Hausrat-, Haftplicht- oder Tierhalterhaftpflichtversicherungen zieht es die Deutschen verstärkt ins Netz. So zeigen die Resultate einer aktuellen YouGov-Studie, dass inzwischen jeder fünfte Teilnehmer seine Versicherung in den letzten zwei Jahren online abgeschlossen hat. Speziell Vergleichsportale steigen hierbei in der Gunst der Versicherungskunden. So konnte die Quote an dieser Stelle gegenüber dem Vorjahr von 7 auf 10 Prozent zulegen. Direktversicherungsabschlüsse verharrten dabei weiterhin ebenfalls auf stabilen 10 Prozent. „Die allgemeine Akzeptanz des Onlinevertriebs zeigt sich seit 2015 weitestgehend konstant. Jeder Dritte gibt an, dass er sich einen Vertragsabschluss über einen Onlinekanal aktuell oder zukünftig vorstellen kann“, heißt es hierzu in der YouGov-Pressemeldung.

Die drei Top-Sparten betreffend Online-Neuabschlüsse waren dahingehend Kfz (31 Prozent), Autoschutzbrief (25 Prozent) und private Haftpflicht (24 Prozent). Demgegenüber wird bei beratungsintensiven Personenversicherungen auch weiterhin der Ratschlag des Vermittlers eingeholt beziehungsweise die entsprechende Police dort abgeschlossen. Gerade einmal 3 beziehungsweise 4 Prozent der Deutschen erklärten, dass sie etwa eine fondsgebundene Rentenversicherungspolice oder Berufsunfähigkeitsversicherung online über die Internetseite eines Versicherers oder Vergleichsportals abgeschlossen hätten.

Quelle: yougov.de

Pressekontakt zu dieser Meldung
Nikolas Buckstegen
Manager PR YouGov Deutschland GmbH
Tel.: +49 (0) 221 420 61 – 444
E-Mail: presse@yougov.de