Private Vorsorge: Junge Menschen erkennen den Bedarf, haben jedoch große Wissenslücken

Menschen im Alter von 18-34 Jahren bezweifeln, dass die gesetzliche wie betriebliche Altersvorsorge generell zur finanziellen Rentenabsicherung ausreicht. Stattdessen möchten sie auf private Lösungen setzen, haben jedoch zunehmend keine genauen Vorstellungen darüber, wie sie an dieser Stelle idealerweise für den Ruhestand vorsorgen sollten. Das sind zentrale Ergebnisse einer Online-Umfrage der Markenberatung Prophet zum Thema „Altersvorsorge und Vermögensaufbau“.

Nur gerade einmal 10 Prozent der jungen Menschen in Deutschland sind der Ansicht, dass die notwendige Altersvorsorge komplett über gesetzliche wie private Absicherungen gedeckt wird. 90 Prozent stattdessen stimmen dieser Meinung (eher) nicht zu und sind der Ansicht, dass sie auch eigenverantwortlich für die finanzielle Absicherung im Alter vorsorgen müssen. In etwa jeder zweite Teilnehmer erklärte in diesem Zusammenhang, dass er bereits eine klare Vorstellung davon habe, wie er entsprechend vorsorgen muss, um im Rentenalter sorgenfrei leben zu können. Auf der anderen Seite teilte ein Drittel der Deutschen mit, dass man sich bezüglich privater Altersvorsorge noch intensiv Gedanken machen muss und zusätzlich aller Voraussicht nach vielzählige Informationen benötige. Zwölf Prozent erklärten gar, dass man zwecks Ruhestandsabsicherung bis dato noch komplett ohne Plan dastehe.

Mit Blick auf ein maßgeschneidertes Vorsorgekonzept wird deutlich, dass sich junge Deutsche zunehmend den Finanztechnologie-Angeboten öffnen. So stimmten 48 Prozent der befragten Teilnehmer der These ganz (16 Prozent) oder teilweise (32 Prozent) zu, dass sie keine persönliche Finanzberatung bräuchten und zudem keinerlei Bedenken darüber haben, ihre Altersvorsorgestrategie online zu erstellen sowie das Vermögensmanagement einem kostengünstigen, auf Algorithmen basierenden Anlagemodell anzuvertrauen. „Der Robo-Advisor optimiert das Portfolio laufend und schaut, dass der Kunde auf dem richtigen Weg bleibt. Monatliche Portfolio-Besprechungen mit einem Bankberater sind daher unnötig“, erklärt hierzu Wolfgang Jacob, Partner und Finanzexperte bei Prophet.

Immerhin über die Hälfte der befragten Gruppe legt stattdessen Wert auf eine persönliche Beratung. „Bei einer fundamentalen Weichenstellung wie dem Konzept für die Altersvorsorge oder dem Kauf von Immobilien fühlen sich die meisten Kunden mit dem persönlichen Beratungsgespräch sicherer aufgehoben – ein Mensch kann mir eben strategische Entscheidungen besser erklären“, so Jacob. Aus diesem Grund könnte sich zunehmend das hybride Modell durchsetzen, bei dem Vorsorgestrategien wie -konzepte mithilfe der persönlichen Beratung auf den Weg gebracht und anschließend ausgewählte Finanzanlagen und Versicherungslösungen technisch automatisiert geführt werden. Nicht ohne Grund möchten 56 Prozent der Deutschen künftig die finanziellen Belange über das Handy steuern und benötigen hierfür intelligente Anwendungen, „die Transparenz schaffen und warnen wie sich aktuelle Marktereignisse auf das Vermögen auswirken könnten“, wie es in der Prophet-Pressemeldung heißt.

Quelle: www.prophet.com

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