Berufsunfähigkeit und Generation Y: Nur ein Drittel sichert sich ab

Wie Ergebnisse einer repräsentativen Studie der Nürnberger Versicherung und dem F.A.Z.-Institut zeigen, haben sich gerade mal ein Drittel der sogenannten Generation Y für einen Berufsunfähigkeitsschutz entschieden.

Vielfach sind sich die Experten einig darüber, dass gut ausgewählter Berufsunfähigkeitsschutz zu den existenziellen Absicherungen gehört. Doch auch wenn junge Menschen zwischen 18 bis 29 Jahren größtenteils eine finanziell günstigere BU-Vorsorge als Ältere erhalten und noch dazu – etwa durch Nervenerkrankungen, Krebs oder Schädigungen des Skeletts und Bewegungsapparates – gleichsam wie im hohen Alter von plötzlich eintretender Berufsunfähigkeit betroffen sein können, entscheiden sich nur wenige aus der sogenannten Generation Y für eine entsprechende Absicherung.

Wie die Nürnberger Versicherung in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut im Rahmen einer Umfrage herausfand, haben sich gerade einmal ein Drittel der befragten jungen Menschen für einen entsprechenden Versicherungsschutz entschieden. Hierbei zeigen die Studienresultate deutliche Unterschiede zwischen angestellten und selbstständigen Teilnehmern auf: Während bei den Angestellten 45,1 Prozent mitteilten, eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu besitzen, sind es bei den Selbstständigen an dieser Stelle gerade einmal knapp über zehn Prozent.

Wer bisherig noch keine BU-Police abgeschlossen hat, tat dies etwa aufgrund fehlender finanzieller Mittel (15,9 Prozent). Weiter sind viele "Ablehner" der Ansicht, dass Eltern und Familie im Falle der Berufsunfähigkeit helfen werden (14,9 Prozent). 14,2 Prozent erklärten stattdessen, dass sie sich später um das Thema kümmern würden. 8,4 Prozent gehen schlicht davon aus, dass ihnen schon nichts passieren wird. Insbesondere Selbstständige mit 20,7 Prozent nehmen diese Haltung ein. 9,9 Prozent erklärten zudem, dass sie das Risiko einer Berufsunfähigkeit in Kauf nehmen würden und zudem der Meinung sind, dass Versicherungen nichts zahlen.

Dr. Armin Zitzmann, Vorstandsvorsitzender der Nürnberger Versicherung, kommentiert die Studienresultate folgendermaßen. „Es besteht erheblicher Aufklärungsbedarf. Genau hier müssen wir als Versicherungswirtschaft ansetzen: mit neuen Entwicklungen zur Ansprache und Beratung beispielsweise. Und wir müssen einen größeren Wert auf die spezifischen Bedürfnisse der Millennials bei der Produktgestaltung legen. Denn nur wenn wir sie verstehen, können wir sie für das Thema sensibilisieren und ihnen verdeutlichen, wie wichtig eine BU-Versicherung für ihre Lebensphasenplanung ist.“

Quelle: www.nuernberger.de

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