Schlafkiller Technik

Smartphones oder Fernseher im Schlafzimmer werden zunehmend zu Störfaktoren für einen guten Schlaf. Parallel hierzu sind Stress und Sorgen mit der Familie die Schlafkiller Nummer eins. Dies bestätigen Resultate einer Befragung durch das Meinungsforschungsinstitut Ipsos Observer im Auftrag der Barmer Krankenkasse.

Schlafkiller Technik

Smartphones sind im Alltag nicht mehr wegzudenken. Selbst im Schlafzimmer ist das technische Gerät ebenso wie Fernseher ständiger Begleiter und stetig im Einsatz. Menschen, die dabei elektronische Geräte permanent im Schlafzimmer haben, neigen nach aktuellen Studienergebnissen der Barmer jedoch dazu, länger wach zu bleiben als beabsichtigt. Ein Drittel der technisch-affinen Gruppe teilte dies in einer Umfrage der Barmer mit. Anknüpfend daran klagen 36 Prozent aus diesem Kreis über Einschlafprobleme.

Mehr noch: Unmittelbar nach dem Aufstehen scheint der erste Gedanke beim Smartphone zu liegen. In etwa jeder Dritte greift morgens unmittelbar nach dem Aufwachen zum Handy, 28 Prozent werden spätestens beim Frühstück medial aktiv. „Mit 65 Prozent wird das Smartphone als Medium noch vor dem Aufstehen am häufigsten genutzt. Radio und Fernseher kommen auf nur zehn beziehungsweise neun Prozent“, heißt es hierzu in der Pressemeldung der Barmer. „Die Digitalisierung bietet im Alltag enorme Chancen und Potenziale. Unsere Befragung zur Schlafgesundheit in Deutschland zeigt aber auch, dass es sinnvoll ist, nicht permanent online zu sein“, so Prof. Dr. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der Barmer. So erklärte jeder vierte Umfrageteilnehmer, zumindest teilweise auf elektronische Geräte im Schlafzimmer zu verzichten.

Abseits vom Störfaktor Smartphone beziehungsweise Fernseher ist es dann aber zumeist der Stress und die Sorgen mit der Familie, die für das Gros der Deutschen zum wesentlichen Schlafkiller werden. 39 Prozent der Teilnehmer teilten mit, dass dies der zentrale Störfaktor für mögliche Schlafprobleme ist. Es folgen gesundheitliche (34 Prozent) und berufliche Probleme (33 Prozent). „Die meisten von Schlafstörungen Betroffenen (26 Prozent) leiden an Ein- und Durchschlafstörungen. Knapp die Hälfte von ihnen (45 Prozent) waren damit beim Arzt, und in sechs von zehn Fällen bestätigte die Diagnose eine Schlafstörung“, informiert die Barmer via Pressemitteilung.

Quelle: www.barmer.de

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Athanasios Drougias
Presseabteilung der BARMER
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