Ruhestand: Deutsche fordern mehr finanzielle Sicherheit

Gleich welche Generationen: Mit Blick auf den Ruhestand sorgen sich Deutsche um ihre Zukunft beziehungsweise finanzielle Sicherheit. Zu diesem Ergebnis kommt der vierte AXA Deutschland Report.

Ruhestand: Deutsche fordern mehr finanzielle Sicherheit

Die Politik soll verstärkt dafür Sorge tragen, dass Ruheständler finanziell besser gestellt werden. Bei diesem Punkt sind sich Deutsche – gleich welcher Generation – einig. Bundesweit stimmten in einer AXA Studie 70 Prozent der Teilnehmer zu, dass "höhere Renten für Menschen im Ruhestand" künftig das wichtigste Ziel staatlicher Politik sei. Diesem Auftrag obliegt laut Teilnehmern demnach eine weitaus größere Priorität als andere staatliche Aufgaben, wie etwa einer überarbeiteten Gesundheitsversorgung (52 Prozent), bessere Schulen und Ausbildungsmöglichkeiten (51 Prozent) sowie mehr Wohnraum (40 Prozent).

„Das Ergebnis des diesjährigen AXA Deutschland Reports kommt einem regelrechten Aufschrei der Bevölkerung zur Verbesserung der Situation im Ruhestand in Deutschland gleich, der quer durch alle Generationen geht“, resümiert Dr. Patrick Dahmen, Mitglied des Vorstands im AXA Konzern. Bundesweit und generationenübergreifend freut sich gerade einmal noch ein Drittel der Umfrageteilnehmer auf den Ruhestand. Stattdessen blickt jeder zweite Berufstätige dem kommenden Lebensabschnitt als Rentner mit Sorge entgegen.

„Vor allem die Babyboomer-Jahrgänge als nächste Rentnergeneration empfinden die Kluft zwischen den finanziellen Möglichkeiten im Berufsleben und im Ruhestand offenbar als besonders groß“, so Dr. Dahmen. So zeigen die Ergebnisse, dass 56 Prozent aus der Gruppe der 55- bis 64-Jährigen an dieser Stelle eine verschlechterte Lebensqualität im Ruhestand erwartet. Gerade einmal zwei Prozent des Personenkreises erwartet eine Verbesserung. Zudem erklärten 63 Prozent, dass ihn das Thema Altersvorsorge heute mehr Angst macht als früher. Mehr als drei Viertel stimmten gar der Aussage zu, "das Vertrauen in die Politik beim Thema Altersvorsorge verloren zu haben".

Geht es um mögliche politische Maßnahmen, um die Rentner von heute und morgen finanziell zu stärken, stehen über zwei Drittel der Teilnehmer (69 Prozent) der politischen Entscheidung positiv gegenüber, wonach der Gesetzgeber durch die Einführung einer Mindestgarantie des gesetzlichen Rentenniveaus ein weiteres Absinken in den kommenden Jahren verhindern möchte. Mit 79 Prozent Zustimmung würden es indes die Befragten begrüßen, wenn die Politik "höhere Rentenanrechnung von Erziehungszeiten" per Gesetz implementieren würde. „Auf Rang zwei der Prioritätenskala folgt der "Einbezug von Selbstständigen und Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung" (77 Prozent) und auf Rang drei, dass "aus den Steuereinnahmen des Staates höhere Zuschüsse genommen werden zur Finanzierung der gesetzlichen Rentenkasse" sowie gleichauf hiermit "der automatische Beitritt aller Berufsanfänger in eine betriebliche Altersversorgung" (jeweils 76 Prozent)“, informiert zudem die AXA via Pressemeldung.

Quelle: www.axa.de

Pressekontakt zu dieser Meldung
Daniela Behrens
Pressestelle
AXA Deutschland
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