Bankgeschäfte werden digital und zunehmend mobil erledigt

Immer mehr Menschen nutzen die Optionen des Online-Bankings inzwischen auch mobil. Darüber hinaus setzen etliche Nutzer bei der Anmeldung für Finanzdienste auf Autovervollständigung. Insbesondere junge Menschen achten beim digitalen Finanzgeschäft zu wenig auf ihre Privatsphäre. Dies sind wesentliche Ergebnisse der Postbank Digitalstudie.

Auch wenn sich das Online-Banking inzwischen ganz und gar etabliert hat: Ein Anteil von 12 Prozent der Deutschen erledigt seine Bankgeschäfte weiterhin ausschließlich offline, währenddessen 88 Prozent das Online-Banking nutzen. Wie die Ergebnisse weiter zeigen, werden inzwischen rund zwei Drittel aller Bankgeschäfte digital erledigt. Mehr noch: Immer mehr Bundesbürger führen ihre Finanzangelegenheiten mobil über Smartphone, Tablet und Co. aus. „47 Prozent greifen dafür auf eine App ihrer Bank zurück, weitere sieben Prozent setzen auf Lösungen anderer Anbieter“, informiert die Postbank in ihrer Pressmeldung.

Ebenso Anklang finden inzwischen Tools wie paydirekt, Google Wallet und Co. zum direkten Geldtransfer. „Immer mehr Menschen erledigen ihre Finanzgeschäfte ‚mal eben zwischendurch‘ von unterwegs, so wie Online-Shoppen oder Chatten mit Freunden“, unterstreicht Thomas Mangel, Chief Digital Officer von der Postbank und mahnt zudem: „Das ist zwar praktisch, verführt aber zu einem sorglosen Umgang mit den besonders sensiblen Finanzdaten.“ Exemplarisch hierfür informiert rund ein Drittel der Teilnehmer, dass man sensible Bankdaten auch im Bus und Bahn oder im Supermarkt eingibt – demnach an solchen Orten, wo durchaus auch fremde Personen anwesend sind und einem über die Schulter schauen können.

Bei den Digital Natives unter 35 Jahren erklärt gar jeder zweite Teilnehmer, dass man seine Bankgeschäfte aus Bequemlichkeit unabhängig vom Ort ausführe und somit Daten ohne größere Sicherheitsbedenken in die mobilen Geräte eingebe. Anknüpfend hieran nutzt beinahe jeder zweite Deutsche die angebotene Autovervollständigung für Online-Finanzdienste. Besonderen Zuspruch hat diese Dienstleistung bei der jungen Zielgruppe. „Automatische Vervollständigungsfunktionen für Online-Anmeldedaten sind mit Vorsicht zu genießen“, so Mangel. Dem Experten zufolge sollten allenfalls spezielle Lösungen verwendet werden, für die ein Masterpasswort oder der persönliche Fingerabdruck des Nutzers notwendig ist. „Von einfachen Browservervollständigungen raten wir, vor allem wenn es um Anmeldedaten für Finanzservices geht, ab“, informiert Mangel.

Quelle: www.postbank.de

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Tim Rehkopf
Pressesprecher Postbank
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