Rund ein Drittel der 14- bis 34-Jährigen fühlen sich von digitalen Medien gestresst

Generell soll der Einsatz digitaler Medien sowohl im Job als auch Privatleben Kommunikation, Abläufe u. v. m. verbessern. Doch längst nicht jeder sieht in den technischen Möglichkeiten nur eine Verbesserung für den Alltag. Im Gegenteil: So bestätigen Ergebnisse der Studie „Zukunft Gesundheit 2018“ der Schwenninger Krankenkasse und der Stiftung „Die Gesundarbeiter“, dass inzwischen gar ein Drittel der jungen Menschen in Deutschland von den digitalen Medien genervt ist.

Rund ein Drittel der 14- bis 34-Jährigen fühlen sich von digitalen Medien gestresst

Gerade junge Menschen sollten vermeintlich von den digitalen Medien begeistert sein. Schließlich sind es die so genannten Digital Natives, die zumeist direkt mit den Möglichkeiten der Online-Welt „groß geworden“ sind. Doch längst nicht jeder aus der Zielgruppe der 14- bis 34-Jährigen zeigt sich mit den digitalen Medien glücklich, wie eine Umfrage der Schwenninger Krankenkasse unter jungen Erwachsenen deutlich macht. So erklären 36 Prozent der jungen Bundesbürger, dass man sich sogar von den digitalen Anwendungen unter Druck gesetzt sieht. Als ein Ergebnis davon äußert sich der digitale Stress durch Müdigkeit aufgrund von Schlafmangel. „Fast 70 Prozent der Frauen sind davon betroffen. Erschöpfung und Gereiztheit sind weitere Symptome, die die Hälfte der betroffenen Frauen und Männer beklagen“, heißt es hierzu in der Pressemitteilung der Schwenninger Krankenkasse.

So fühlen sich Betroffene speziell von den vielzähligen Kommunikationsmöglichkeiten wie Blogs, Videos und Chats in sozialen Netzwerken abgelenkt. Parallel hierzu sieht sich jeder zweite durch die allgemeine Informationsflut, ausgelöst beispielsweise durch Push-Nachrichten, Mails und Newsletter unter Druck gesetzt. Bemerkenswert an dieser Stelle: Jeder zweite aus diesem Personenkreis ist der Ansicht, dass man sich diesem Dilemma nicht entziehen könne. Speziell Männer sind etwa der Ansicht, dass man gerade aus beruflichen Gründen jederzeit online erreichbar sein muss.

Stattdessen begründen Frauen den digitalen Stress damit, dass man ständig für Freunde und Bekannte online erreichbar sein müsste: „Daran wird deutlich, dass es offensichtlich immer noch die Frauen sind, die die Hauptlast der Familienorganisation und der Beziehungspflege zu schultern haben. Verstärkend kommt der Trend hinzu, jederzeit und sofort auf Nachrichten reagieren zu müssen“, sagt die Gesundheitsexpertin der Schwenninger, Dr. Tanja Katrin Hantke. Wer etwas gegen den digitalen Stress unternehmen möchte, sollte sich laut Informationen der Schwenniger Krankenkasse digitale Auszeiten nehmen. Rund drei Viertel der „nicht gestressten Teilnehmer“ nehmen sich diese Pause vom Smartphone. Bei den gestressten Personen erklärt indes nur etwa jeder zweite Teilnehmer, eine solche digitale Auszeit zu nehmen.

Quelle: www.Die-Schwenninger.de

Katrin Wabersich
Stellvertreterin des Unternehmenssprechers
Die Schwenninger Krankenkasse
K.Wabersich@Die-Schwenninger.de