Arbeitnehmer wünschen sich Zuschuss für die Betriebsrente

Geht es um besten Benefits, die ein Arbeitgeber zusätzlich zum Gehalt seinen Arbeitnehmer anbieten sollte, liegt ein angemessener Zuschuss zur Betriebsrente ganz oben in der Gunst der Mitarbeiter, wie eine repräsentative Online-Umfrage im Auftrag der SIGNAL IDUNA ergeben hat.

Arbeitnehmer wünschen sich Zuschuss für die Betriebsrente

Anstatt eines Zuschusses für das Handy oder die Fahrtkosten wünschen sich die befragten Teilnehmer der SIGNAL IDUNA Umfrage zuallererst eine Betriebsrente. Mehr als jeder zweite Arbeitnehmer würde sich folglich für eine Betriebsrente entscheiden. Zum Vergleich: Nicht einmal ein Drittel der Teilnehmer wünscht sich stattdessen ein Zuschuss für das Fahrgeld, Handy oder andere vergleichbare Vergünstigungen durch den Arbeitgeber.

Bemerkenswert dabei ist, dass sich die Resultate je nach Einkommen und Alter teils deutlich unterscheiden: „Bei einem persönlichen Monatseinkommen zwischen 2.500 und 3.500 Euro befürworten tendenziell mehr Befragte eine Betriebsrente (80 Prozent) als im Durchschnitt. Auch unter den 35- bis 44-Jährigen liegt der Zuspruch für eine Betriebsrente tendenziell etwas höher (61 Prozent) als im Gesamtdurchschnitt“, informiert die SIGNAL IDUNA via Pressemeldung und nimmt dabei Bezug auf zwei Online-Umfragen, die YouGov im Auftrag des Dortmunder Versicherers durchgeführt hat.

Mit Bezug auf eine angemessene betriebliche Altersvorsorge respektive den Förderungen durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz ist laut Umfrage fast jeder vierte Arbeitnehmer in seinem Betrieb über die neue Geringverdienerförderung informiert worden. Unterschiede gibt es dabei je nach Unternehmensgröße: Beispielhaft liegt die Quote in Firmen mit einer Mitarbeiterzahl unter 20 Personen bei gerade einmal 12 Prozent. In Unternehmen mit über 1.000 Mitarbeitern ist dieser Prozentwert stattdessen bei 38 Prozent. Insbesondere Kleinbetriebe benötigen nach Ansicht der SIGNAL IDUNA mehr Unterstützung zur Information ihrer Mitarbeiter.

Dazu Clemens Vatter, Konzernvorstand der SIGNAL IDUNA und zuständig für die Lebensversicherung: „Hier sollte die Politik mit einer breitangelegten Kampagne eine Grundlage schaffen. Seitens der SIGNAL IDUNA setzen wir künftig neben der Beratung durch unsere Außendienstpartner verstärkt auf digitale Informationsmöglichkeiten für Arbeitnehmer, um Basisinformationen zu geben und Interesse zu wecken.“

Quelle: www.signal-iduna.de

Pressekontakt zu dieser Meldung
Thomas Wedrich
Stellvertretender Pressesprecher
SIGNAL IDUNA Gruppe
E-Mail: Thomas.Wedrich@signal-iduna.de